Einmal in Groß: kleine, unbeliebte Tierchen
Die Nacktschnecke
… von Elise Gravel ist ein angenehm schräges Sachbilderbuch über ein Tier, das oft und gern übersehen wird: mit frechen Illustrationen, interessanten Fakten und viel Charme zeigt Gravel, dass auch schleimige Kriechtiere erstaunlich, nützlich und liebenswert sein können.
Ein idealer Titel für neugierige Kinder, kleine Naturforscherinnen und Naturforscher – und alle, die Tiere mögen, die nicht gerade kuschelig sind.
Zum BuchErstes Kinderbuch von Tatort-Regisseur und Drehbuchautor Dietrich Brüggemann!
Papa tankt und Mama trinkt Kaffee
Auf der Autobahn ist eigentlich alles klar: Papa muss tanken, Mama braucht Kaffee, Lili muss Pipi – und Hund Pepe ist natürlich auch dabei.
Doch sobald die Familie die nächste Raststätte ansteuert, geraten die Duschtaben bucheinander: Aus den einfachsten Örtern werden hybsch verdrehte Wort-Unfälle, die genau betrachtet werden möchten. Mit jeder Seite steigert sich das Laos, Aststätten werden verprasst, Pläne neu gelacht – eine eigentmich ganz normale Autobahnfahrt verwindelt sich an eine vergnüglich-heitere Wortspielerei.
Zum BuchWer alles durchschaut, sieht nichts mehr!
Der Mann mit dem Koffer
Niemand weiß, wie er heißt, woher er kommt oder wohin er geht, aber es sind einige Details über den Mann mit dem Koffer bekannt: er besitzt eine unruhige Uhr, zwei ungleiche Schuhe und einen Hund, der mal groß und dann wieder klein ist. Dazu kommen noch eine sehr lange Nase, ein kaputter Regenschirm sowie ein Buch über Affen. Kurz: seine Welt ist wohltuend schief und wundersam.
Wer mehr über ihn erfahren möchte, schlägt einfach dieses Buch auf und amüsiert sich mit den gereimten Mini-Geschichten, die uns Adélia Carvalho und João Vaz de Carvalho erzählen.
Zum BuchRuhiges Einschlafbuch, das zum Immerwiedervorlesen einlädt
Gute Nacht
Wenn der Tag leiser wird, sagen alle Gute Nacht: das Baby, die Katze, die Bäume vor dem Fenster – sogar das Haus schließt seine Äuglein.
Ein Pappbilderbuch, in dem die Kleinen nächtliche Aktivitäten und Routinen kennenlernen. Xavier Salomós klare, charmante Illustrationen machen aus wenigen Szenen eine ganze Welt voller Geborgenheit – perfekt für das tägliche Vorlesen vorm Zubettgehen.
Zum BuchDas neue Bilderbuch von Ragnar Aalbu!
Auf der Suche nach Georg
Kater Georg ist verschwunden – und ein Junge macht sich mit seinem Vater auf die Suche: bei den Nachbarn, hinterm Haus, bis hin zum kleinen See. Dann das: ein roter Fleck auf der Straße. Ist das Blut? Ist Georg vielleicht verletzt … oder schlimmer noch?
In „Auf der Suche nach Georg“ wechseln sich Wut, Traurigkeit und Hoffnung ab in einer Geschichte, die große Gefühle kindgerecht ernst nimmt. Der Vater begleitet seinen Sohn dabei einfühlsam und ehrlich, ohne zu beschönigen. Ein warmherziges, empathisches Bilderbuch über Verlustangst und Zuwendung – spannend erzählt und mit einem tröstlichen Happy End. (Und sogar einer feinen Prise Humor.)
Zum BuchRiesenspaß mit rasant Reisenden
Dürfen Elefanten mit dem Bus zu ihren Tanten?
Manchmal sind die beklopptesten Ideen die lustigsten – so auch in diesem turbulenten Tierabenteuer: Ein Elefant will in den Bus, der Tiger fährt Zug und das Nilpferd steigt in den Heißluftballon. Das kann ja nur schiefgehen!
Reime und lebhafte Illustrationen machen die absurden Szenen noch ein Quentchen verrückter, während die Fantasie ganz nebenbei in Fahrt kommt – inklusive der Frage, was „passend“ eigentlich heißt.
Empfohlen für kleine Tierfans und alle, die schrägen Humor englischer Herkunft mögen.
Eine Krake im Großstadt-Dschungel
Das Kraken-Tagebuch
Unsere Protagonistin hat acht Arme, neun Gehirne sowie drei Herzen für die dreifache Empathiekraft, weist sich somit als Krake aus. In den Tiefen des Ozeans sammelt sie mit großer Leidenschaft statt Muscheln lieber menschlichen Müll: Bürostühle, Handys, Kreditkarten – ein wahres Potpourri menschlicher Produktionskunst bzw. -wut.
Aber wer sind bloß diese Wesen, die solche unglaublichen Dinge erschaffen und dann achtlos wegwerfen? Getrieben von ihrer Neugier wagt die Krake das Abenteuer, taucht auf und somit ein in die merkwürdige Welt der Menschen. Und während sie staunend Notizen macht und ihre Erlebnisse mit großem Enthusiasmus festhält, wird ihr eines klar – Menschen zu verstehen ist eine fast übermenschliche Aufgabe!
Zum BuchPerfektionismus durch Katze geheilt!
Herr Ernst kauft eine Katze
Es ist nicht einfach, ein vielbeschäftigter Herr zu sein. Weil, das bedeutet ja auch: kein Herumtoben, kein lautes Lachen, kein Grimassenschneiden vor dem Spiegel. Ein vielbeschäftigter Herr möchte das alles nicht. Viel lieber beschäftigt sich solch ein Herr mit Aufgaben, die nützlich und notwendig sind.
Der vielbeschäftigte Herr hat auch lieber Pläne als Träume. »Nun, das ist doch gut so«, wird jemand sagen. »Pläne zu haben ist doch auch cool.« Und dem könnte man gut zustimmen, wenn der vielbeschäftigte Herr glücklich wäre.
Aber ist er das?
Vom Hamsterrad in den Pferdestall:
Mama hat jetzt Hufe!
Mama im Galopp
Mama rennt den ganzen Tag, durch die ganze Stadt. Und wenn es Abend wird, ist sie immer sehr müde. Manchmal antwortet sie nicht auf Fragen oder ist mit dem Kopf ganz woanders.
Sie fragt sich: was kann ich bloß tun, um schneller zu rennen und überall rechtzeitig anzukommen? Da erwacht sie eines Morgens mit einer großen Überraschung.
Kopf hoch, kleiner Specht!
Herrn Specht geht´s schlecht
Zum Buch
Verrückte Situationen, ungewöhnliche Fragen:
für was entscheidest du dich?
Lisberta Nudeldudel, Karl-Heinz Krake – oder was wäre dir lieber?
Dieses herzerfrischend quatschige Bilderbuch steckt voller Anreize für interessante Gespräche. Denn: warum der eine lieber Zähne wie ein Hai, die andere lieber einen Hals wie eine Giraffe haben möchte: das möchte man doch gern erfahren.
Zum Buch
Textilien statt Reptilien:
Klamotten. Von Hosen, Hemden und Hüten.
Vom Poncho bis zum Partykleid – dieses farbenfrohe Bilderbuch zeigt Kindern die bunte Welt der Kleidung in all ihren Facetten!
Zum Buch
Wenn schon Trotzphase, dann aber lustig!
Mein fuchsteufelswilder Stinkesauer-Tag.
Bella hat einen schlechten Tag erwischt – alles geht schief und sie motzt und nörgelt den ganzen Tag! Aber Miese-Laune-Tage dauern nicht ewig. Vor allem dann nicht, wenn Mama da ist, um kleinen Kratzbürsten mit Geduld zu begegnen. Und am Ende des Tages macht Bella sogar noch Bekanntschaft mit einem viel zu selten benutzten Wörtchen: „Entschuldigung“.
„Ein umwerfend witziges Bilderbuch!“
Julia Donaldson („Der Grüffelo“)
Für Freundinnen und Freunde von Schabernack:
Von Schildflöten, Herdmännchen und Großmaulnashörnern.
Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt haben Erstaunliches herausgefunden: Die Schlamasselassel ist tatsächlich das tollpatschigste Tier auf dem Planeten, die Pyjamalamas die schlafmützigsten. Wiesel, Wiesosel und Warumsel haben sich im Laufe ihrer Entwicklung von Nage– zu Fragetieren entwickelt.
Zum Buch
Humorvoller Spaß für Groß und Klein:
Von Krawattenmännchen, Vielfraßen und Faulpelzinnen.
Ein Tag im Zoo
Ein humorvoller Spaß für Groß und Klein und Mittelgroß (und Mittelklein).
Zum Buch
Ein Bilderbuch-Klassiker, frisch aufgelegt:
Der Garten des Abdul Gasazi.
Manchmal ist der schmale Grat zwischen Illusion und Realität nicht so klar definiert, wie wir es gerne hätten. So auch an jenem Tag, an dem der junge Alan Mitz den Garten von Abdul Gasazi betritt. Denn an diesem seltsamen und wunderlichen Ort wohnt der undurchschaubare Gasazi, Zauberer im Ruhestand. Selbst nachdem Alan den Garten wieder verlassen hat, scheint der Bann von Gasazi noch immer auf den Jungen Einfluss zu haben …
Interview mit der Illustratorin Barbara Hermanowski
„Nichts dauert bei mir länger, als für menschliche Figuren die passende Kleidung auszu-wählen.“
Auf der Suche nach einer Illustratorin für das Bilderbuch „Von Krawattenmännchen, Vielfraßen und Faulpelzinnen„ bin ich sehr schnell bei Barbara Hermanowski, a.k.a. Stadtwald Illustrationen, gelandet. Was mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst war: Sie ist promovierte Biologin, und vielleicht ist das auch einer der Gründe, weshalb … [zum Interview]
Interview mit der Illustratorin Stefanie Jeschke:
„Pony-Aufträge lehne ich kategorisch ab.“
An dem Septembermorgen, an dem ich zu Stefanie fahre, ist ein ständiger Niesel in der Luft. Trist ist die Bahnfahrt von Berlin nach Treuenbrietzen: einmal aus Berlin raus, fährt man an einigen LPG-Ruinen vorbei, die wie hohle Zahnstümpfe einer Behandlung harren. Dazu passend: die zahnstochergleichen Kieferstämme, Überbleibsel des … [zum Interview]Im Sitzen auf dem Laufenden bleiben: